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Die Entwicklung der Stadt Gelsenkirchen zur Stadt der Zukunftsenergien war auch auf politische Unterstützung angewiesen. Die folgende Liste informiert darüber, welche Anträge und Beschlüsse dazu notwendig waren. Für die wichtigsten Punkte sind Links zu den Dokumenten oder weiteren Informationen vorhanden.

2007

Im März stellen SPD, CDU, Bündnis 90/ DIE GRÜNEN und FDP einen gemeinsamen Antrag an den Rat Gelsenkirchen für einen „Aktionsplan für kommunalen Klimaschutz“. Dieser Rahmenplan soll u.a. folgende Handlungsfelder umfassen, für die nach Optimierungsmöglichkeiten gesucht und für deren Umsetzung Vorschläge entwickelt werden sollen:

- Überprüfung der Möglichkeiten zur Energieeinsparung im Bereich der Stadtverwaltung, der städtischen Eigenbetriebe und eigenbetriebsähnlichen Einrichtungen

- Überprüfung der Optimierung des Einsatzes von Photovoltaik, Solarthermie und regenerative Energien in Gelsenkirchen

- Förderung des Klimaschutzgedankens in der Gelsenkirchener Bevölkerung und Förderung der Umwelterziehung

- Optimierungen im Bereich der Stadtplanung, der Stadtentwicklung und der Verkehrsentwicklung

- Optimierungen im Bereich Einzelhandel, Logistik , Wirtschaft und Industrie

- Feinstaubverordnung in Abstimmung mit allen Städten des RVR

2007

An den Umweltausschuss wird im April ein Antrag für den „18-Punkte-Plan im Bereich der Förderung und des Ausbaus der Solarenergie“ gestellt.

Antragsdokument hier

2007

Es wird ein „Sachstandsbericht Kommunaler Klimaschutz in Gelsenkirchen 2007“ vorgelegt, welcher den Ist-Zustand der Klimaschutzaktivitäten dokumentiert.

2007

Die Arbeitsgemeinschaft Ecofys GmbH Köln und die Wissenschaftspark Gelsenkirchen GmbH veröffentlichen im August das „Handlungskonzept Energie Gelsenkirchen“. Es beinhaltet eine Bestandsaufnahme der Energiesituation sowie sektoral angelegte Handlungsleitfäden.

Kompletter Bericht hier

2008

Ein erstes Projekt für den Ausbau der Solarenergie, die Erstellung eines Solardachkatasters für einen Teil der Stadtfläche von Gelsenkirchen, wird im März im Ausschuss für Wirtschaftsförderung und Liegenschaften sowie im Umweltausschuss beraten und auf den Weg gebracht.

zur Solardachkataster-Homepage

2008

Zur Teilnahme der Stadt Gelsenkirchen am europäischen Zertifizierungs- und Auszeichnungsprogramm European Energy Award wird im Mai ein sehr umfangreicher Katalog von insgesamt 76 themenbezogenen EEA® - Projekten als Energiepolitisches Arbeitsprogramm beschlossen.

zum Ratsdokument, zur Projektliste

zur EEA-Homepage

2008

Im Juni stimmt der Rat der Stadt dem Klimaschutz-Aktionsplan vom März 2007 zu und beauftragt die Verwaltung, die vorgeschlagenen Maßnahmen umzusetzen bzw. weiter zu verfolgen.

2008

Der Beitritt der Stadt Gelsenkirchen zum „Klima-Bündnis der europäischen Städte mit indigenen Völkern der Regenwälder / Alianza del Clima e. V.“ wird beschlossen, sowie die Beteiligung an der ICLEI-Kampagne „CCP Cities for Climate Protection“, dem 1990 gegründeten weltweiten Netzwerk kommunaler Nachhaltigkeitsinitiativen.

Weiter zur Klima-Bündnis -Homepage

Weiter zur ICLEI-Kampagne -Homepage

2008

Die Stadt Gelsenkirchen wird erfolgreich als European Energy Award-Kommune auditiert.

Ratsbeschluss, Arbeitsprogramm, EEA-Bericht, Grafik Auditergebnis

zur EEA-Homepage

2008

Armin Hardes wird zum Klimaschutz- und Solarbeauftragten der Stadt Gelsenkirchen ernannt.

2008

Es wird ein Sachstandsbericht 2008 vorgelegt.

Weitere Informationen hier

2009

Der Rat der Stadt prüft den Antrag für die Gründung einer "Bürgergesellschaft für Erneuerbare Energien", in welcher Bürgerrinnen und Bürger an der Gewinnung und Vermarktung regenerativer Energien beteiligt werden sollen.

 

 

Kontakt

Klimabündnis Gelsenkirchen-Herten e.V.
Munscheidstraße 14
45886 Gelsenkirchen
Telefon 0209.167-1004
Telefax 0209.167-1001
E-Mail: info@solarstadt-gelsenkirchen.de

Umbenennung

Im April 2014 wurde der Förderverein Solarstadt Gelsenkirchen umbenannt in Klimabündnis Gelsenkirchen-Herten.