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UN-Botschafter von Surinam zu Besuch

Klimawandel bedroht sein Land

Henry L. Mac-Donald, UN-Botschafter des vom Klimawandel extrem bedrohten Landes Surinam, zu Besuch im Wissenschaftspark Gelsenkirchen.

"Gelsenkirchen" ist für Henry L. Mac-Donald, den ständigen Botschafter der Republik Surinam bei den Vereinten Nationen, eine Stadt, mit der ihn zwei Aspekte verbinden.  Erstens hat sein Bruder, Orlando Engelaar, 2008 auf Schalke gespielt. Und zweitens interessiert ihn die "Solarstadt Gelsenkirchen, denn sein Land Surinam gehört zur Gruppe der Alliance of Small Island States, die sich in Kopenhagen für mehr Klimaschutz im Norden stark machen wollen. "Wenn das Weltklima um zwei Grad steigt, worüber in Kopenhagen verhandelt werden soll, sind 90 Prozent der am meisten bewohnten und industriell genutzten Flächen unseres Landes überflutet. Deshalb kämpfen wir für eine maximale Klimaerwärmung von 1,5 Grad", erklärte der UN-Botschafter.  Experten sehen Surinam auf dem traurigen letzten Platz unter den "TOP10"der Länder, die durch den Klimawandel schwer beeinträchtigt werden. Gemeinsam mit Dr. Heinz-Peter Schmitz-Borchert und Wolfgang Jung, Vorstand und Geschäftsführung des Fördervereins Solarstadt Gelsenkirchen e.V., informierte sich Mac-Donald über die Möglichkeiten der Solarenergie in den Industrieländern.  Surinam selbst deckt - neben ein wenig Erdöl und Ethanol aus Zuckerrohr - rund 80 % seines Strombedarfs CO2-frei mit Wasserkraft. Aber auch dabei macht der Klimawandel Probleme, weil es seit ein paar Jahren deutlich weniger regnet als sonst. Entsprechend entschlossen zeigte sich Mac-Donald, gemeinsam mit seinem Präsidenten auf dem Klimagipfel in Kopenhagen deutlich zu verhandeln: " Ich knüpfe große Hoffnungen an die Verhandlungen in Kopenhagen", sagte der UN-Botschafter.



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