

Autos, die mit umweltfreundlichem Erdgas fahren, werden in Gelsenkirchen, Bottrop und Gladbeck immer beliebter. Das belegen nicht zuletzt die Statistiken der drei Erdgas-Tankstellen der Emscher Lippe Energie GmbH (ELE) in Gelsenkirchen, Bottrop und Gladbeck. 2009 ist die dort verkaufte Menge Erdgas gegenüber dem Vorjahr um 83 Prozent angestiegen. Insgesamt wurden im zurückliegenden Jahr 354 Tonnen Erdgas an den ELE-Zapfsäulen verkauft – eine Energiemenge, die ausreicht, um etwa 5,9 Millionen Kilometer zurückzulegen bzw. 147,5 Mal den Globus zu umrunden.
Auf Tankstellensuche braucht dabei im Emscher-Lippe-Land niemand mehr zu gehen: Im vergangenen Sommer eröffnete die ELE an der Total-Station an der Bottroper Straße in Gladbeck bereits die dritte Tankstelle für Erdgasfahrzeuge in der Region. Auch an der Total-Station an der Grothusstraße in Gelsenkirchen und der Westfalen-Tankstelle in der Nähe der B224 in Bottrop-Boy lässt sich günstiges Erdgas zapfen.
ELE-Geschäftsführer Kurt Rommel ist selbst seit Jahren Erdgasfahrer aus Überzeugung, hat schon einige zehntausend Kilometer mit dem umweltfreundlichen Kraftstoff Erdgas hinter sich gebracht und dabei ausschließlich positive Erfahrungen gesammelt: „Man merkt eigentlich gar keinen Unterschied, hat keinerlei Einbußen beim Fahrkomfort, und die geringere Reichweite ist im Alltag überhaupt kein Thema. Das Tankstellennetz ist mittlerweile so gut ausgebaut, dass man ohne Umwege überall hin kommt.“ Die ELE selbst setzt für ihre Firmenfahrzeuge mehr und mehr auf Erdgas: Bereits 34 Autos des Energieunternehmens sind mit Erdgasantrieb unterwegs, Tendenz weiter steigend. Allein damit reduziert die ELE die CO2-Emissionen pro Jahr um etwa 15 bis 20 Tonnen.
Rund ums Auto ist das Thema Umweltfreundlichkeit aktuell die absolute Nummer eins: Wo man sich noch vor kurzem mit PS-Rekorden überbot und von Drehzahlbereichen und Beschleunigungswerten schwärmte, ist heute fast nur noch von sparsamen Antriebssystemen, und zur meistgenannten Zahl, wenn man über ein Auto redet, ist der CO2-Ausstoß geworden.
Bei diesen Vorzeichen ist man mit einem Erdgasfahrzeug genau auf dem richtigen Weg, denn erdgasbetriebene Fahrzeuge schonen die Umwelt und den Geldbeutel gleichermaßen. Verglichen mit gleichwertigen benzinbetriebenen Fahrzeugen spart man als Erdgasfahrer bis zu 50 Prozent Treibstoffkosten, am Diesel gemessen rund 30 Prozent. Und auch im Thema Feinstaub, spätestens seit der Einführung der Feinstaubplaketten immer wieder an der Tagesordnung, ist man mit einem Erdgasfahrzeug bestens aufgestellt, da bei der Verbrennung von Erdgas praktisch kein Feinstaub entsteht.
Bei der ELE ist man sehr zuversichtlich, dass der Trend zum Erdgasauto weiter anhält, zumal die Steuerermäßigung mindestens bis 2018 erhalten bleiben wird. Deshalb ist auch das Förderprogramm der ELE gerade erst für das Jahr 2010 neu aufgelegt worden.
Die ELE unterstützt ihre Kunden auch in diesem Jahr wieder mit verschiedenen Förderprogrammen dabei, Umwelt und Klima zu schützen. Erdgasfahrzeuge, Wärmepumpen und Existenzgründung sind die Themen, die das Unternehmen 2010 in der Emscher-Lippe-Region durch finanzielle Anreize und kompetente Beratung besonders vorantreiben möchte. Insgesamt hat die ELE für diese Zwecke ein Budget von 120.000 Euro vorgesehen.
Besonders gefragt bei Kunden waren in den letzten Jahren Förderungen für Erdgasautos. Deshalb stellt die ELE auch in 2010 insgesamt 60.000 Euro bereit, um den Umstieg auf den Kraftstoff Erdgas für Gewerbe- und Privatkunden noch interessanter zu machen. Privatkunden erhalten beim Kauf eines erdgasbetriebenen Fahrzeugs 500 Euro, Gewerbe- und Geschäftskunden 1.000 Euro Zuschuss. Darüber hinaus sparen die Erdgasfahrer natürlich auch bei jedem Tankvorgang durch den Preisvorteil von Erdgas gegenüber Benzin und Diesel.
Auch die Automobilindustrie hat auf die steigende Nachfrage längst reagiert und bietet mittlerweile eine große Auswahl an erdgasbetriebenen Fahrzeugen an. Interessierte ELE-Kunden sollten jedoch möglichst schnell zugreifen, um sich ihre Förderung zu sichern – schließlich ist der Topf begrenzt auf 60.000 Euro.
Gleiches gilt für das Förderprogramm Wärmepumpen. Mit stolzen 50.000 Euro möchte die ELE Anreize schaffen, in eine emissionsfreie Heizungsanlage zu investieren. Einen Zuschuss von 500 Euro verspricht die ELE jedem Kunden, der sich in diesem Jahr für eine Wärmepumpe entscheidet. Die fortschrittliche Technologie nutzt die in der Luft, im Wasser oder im Erdreich gespeicherte Sonnenwärme für die Raumheizung oder die Warmwasserbereitung. Eine Wärmepumpe fördert etwa drei Viertel der Energie aus der Natur, nur ein Viertel wird zusätzlich als elektrische Energie benötigt.
Klima- und Umweltschutz sind für die ELE ein großes Thema. Doch als regionaler Energieversorger möchte sich das Unternehmen auch für den Standort engagieren. Deshalb fördert die ELE Unternehmer, die sich als Gewerbetreibende oder Freiberufler selbstständig machen wollen. Das Starterpaket unterstützt Jungunternehmer in drei Bereichen: Es enthält einen günstigen Stromtarif ohne Fixkosten, ein attraktives Telekommunikationsangebot mit 50 Euro Startguthaben und eine umfassende kompetente Beratung die exakt auf die Bedürfnisse des jungen Betriebes zugeschnitten ist. Für dieses Förderprogramm hat die ELE 10.000 Euro vorgesehen.
Weitere Informationen gibt es auf www.ele.de oder telefonisch unter 0209 – 16510.
Quelle: ELE