


Stolze Gewinner: OB Baranowski (Mitte) und der Klimaschutzbeauftragte Armin Hardes nahmen die Auszeichnung von Ministerin Christa Thoben entgegen.
Zwölf Kommunen aus Nordrhein-Westfalen erhielten heute (7. November 2008) von Wirtschaftsministerin Christa Thoben im Gelsenkirchener Wissenschaftspark den European Energy Award für ihre beispielhaften Anstrengungen zur Reduzierung des kommunalen Energieverbrauchs. Preisträger waren neben Gelsenkirchen die Kommunen Borgentreich, Burscheid, Dortmund, Emmerich, Havixbeck, Lohmar, Niederzier, Rommerskirchen und Willich. Zusätzlich wurden Bonn und Senden mit dem European Energy Award Gold ausgezeichnet, der höchsten Kategorie in diesem Wettbewerb.
Oberbürgermeister Frank Baranowski nahm die Auszeichnung entgegen und freute sich, dass damit die Bemühungen Gelsenkirchens belohnt werden, die die Stadt seit Jahren im Bereich der umweltschonenden und sparsamen Energieverwendung an den Tag legt.
„Seit 2000 ist die Stadt Gelsenkirchen Mitglied im Energienetzwerk NRW und damit Kooperationspartner der Energieagentur des Landes. Das hat uns schon damals nicht nur wichtige Impulse gebracht, sondern auch richtiggehend motiviert, noch aktiver zu werden. Moderne Energietechnik ist ein Markenzeichen der Stadt. Der Aufbau von Fertigungskapazitäten im Bereich erneuerbarer Energien und eine wachsende Zahl spektakulärer Demonstrationsprojekte markieren heute Gelsenkirchens Weg zur Solarstadt“, so der Oberbürgermeister.
Der European Energy Award® wird an europäische Städte und Gemeinden verliehen, die sich erfolgreich an einem Qualitätsmanagement- und Zertifizierungsverfahren zum schonenden Energieeinsatz beteiligt haben. Ziel ist es, durch den eea® den effizienten Umgang mit Energie und die Nutzung erneuerbarer Energien in den Kommunen zu erhöhen. In Nordrhein-Westfalen wurden von den mittlerweile über 75 am eea teilnehmenden Kommunen in den vergangenen Jahren bereits 17 Städte und Gemeinden mit dem Preis ausgezeichnet.
Die EnergieAgentur.NRW organisiert im Auftrag des Wirtschaftsministeriums das Energiemanagementverfahren „European Energy Award“ für Nordrhein-Westfalen.
Gelsenkirchen hat eine Fülle von Klimaschutzmaßnahmen umgesetzt, und bietet den Bürgerinnen und Bürgern im Internet beispielsweise eine „Solardachflächenkataster“ an. Mit wenigen Mausklicks können Gelsenkirchener Bürgerinnen und Bürger nun - vorerst noch für einen Teil des Stadtgebietes - feststellen, ob ihr Hausdach für die Nutzung von Sonnenenergie geeignet ist. Für die Ermittlung der Dacheignung wurden Laserscannerdaten aus Luftbildbefliegungen vom Projektpartner FH Osnabrück ausgewertet.
Mit vielen Kooperationspartnern aus der Stadt (Unternehmen, Kreditinstitute, Berater, Handwerker) läuft inzwischen die Marketing-Kampagne "Solar GEdacht" an, um mehr Solaranlagen auf die Dächer der Solarstadt zu bringen. Zielgruppen sind private Hauseigentümer sowie Gewerbebetriebe und Wohnungsunternehmen.
Weitere Informationen: www.solar-gedacht.de und www.solarstadt-gelsenkirchen.de
Bericht in der WAZ-Gelsenkirchen vom 08.11.2008: Hier
Informationen zum European Energy Award®
www.energieagentur.nrw.de/european-energy-award
EnergieAgentur.NRW, Jochem Pferdehirt,
Kasinostraße19-21, 42103 Wuppertal; 0202 24552-59