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Solaranlage Wissenschaftspark Gelsenkirchen

Weltweit erstes großes Solarstromkraftwerk mit Netzankopplung im dichtbesiedelten Raum, 210 KWp, Inbetriebnahme 1995

Wissenschaftspark Gelsenkirchen

Photovoltaikanlage auf dem Dach des Wissenschaftsparks

Als erstes großes Solarstromkraftwerk mit Netzanbindung in einem dichtbesiedelten Bereich demonstrierte das Solarkraftwerk auf dem Dach des Wissenschaftsparks 1995, dass die Gewinnung von Solarstrom ohne Netzrückwirkungen in einem dichtbesiedelten Bereich machbar ist.

Bei ihrer Eröffnung 1995, stellte die Solaranlage auf dem Dach des Wissenschaftsparks die weltgrößte Dachsolaranlage dar. Die damals erforderliche Investitionssumme von 6 Mio. DM wurde aus Mitteln der Europäischen Union, des Landes Nordrhein-Westfalen und der RWE Energie AG bereitgestellt.

Bei der Erstellung der Anlage wurden gezielt Unternehmen aus der Region berücksichtigt, um die damals noch neue Technologie in der Wirtschaft zu verankern.  Die Anlage gilt auch als "Wiege der Solarstadt", denn der für damalige Verhältnisse als "Großauftrag" zu bezeichnende Nachfrageschub, der durch dieses Projekt ausgelöst wurde, war entscheidend  für die Ansiedlung der ersten Solarfabrik,  der Solarmodulfertigung von FLABEG, am Standort Gelsenkirchen.

Technische Daten des Solarkraftwerks:

Zellenmaterial: monokristallin
Zellenfläche: ca. 1.236 m2
Wirkungsgrad: max: 17%
Orientierung: Süd
Zellen/Modul: 16 x 6
Neigung: 28°
Modulmaße: 810 x 2.090 mm
Netzeinspeisung: ja
Gesamtleistung: 210 kWp
Jahresenergie: ca. 150.000 kWh/a
Modulleistung: 234 Wp
Lebensdauer: ca. 30 Jahre
Belegungsgrad: 90,00%
Modulfläche: 1.521 m2

 



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