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Recyclinghof Gelsendienste (ehemaliger Großmarkt)

Derzeit (2010) größte PV-Anlage Gelsenkirchens mit 911 kWp

Foto: ELE

Foto: ELE

Auf dem mehr als 16.000 Quadratmeter großen Dach des neuen Recyclinghofs von Gelsendienste, dem ehemaligen Großmarkt an der Wickingstraße, sind 20 Kilometer Gleichstromkabel verlegt, 100 Wechsel­richter und 4.000 Module montiert, jedes 160 mal 90 cm groß und 20 kg schwer. An insgesamt sieben Ein­speisepunkten fließt der Ökostrom ins Netz.

In nur sechs Wochen Kernbauzeit stellten die Gelsenkirchener abakus solar AG als Generalunternehmer, der Gelsenkirchener Subunternehmer Elektroanlagen Muß und die aus­führenden Handwerksbetriebe die 911-kWpeak-Anlage fertig. Der Strom wird gewonnen durch polykristalline Module des taiwanesischen Herstellers AU Optronics Corp. (AUO), einem strategischen Partner von abakus. Bei dem neu entwickelten Flachdach-Aufständerungssystem werden Recycling-Kunststoff-Träger auf Flachdächern ohne Durchdringung aufgelegt und aero­dynamisch verkleidet.

Stromerlöse von rund 270.000 Euro kann die von ELE und GEW zum Betrieb der Photo­voltaikanlage gegründete Gesellschaft im Jahr als Umsatzerlös einkalkulieren. Erreicht wird sie durch eine Stromleistung von 765.000 Kilowattstunden im Jahr. Das entspricht einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 250 Haushalten.

Zwei Millionen Euro kostete das Dachkraftwerk in Ückendorf, diese Investition wird sich durch die kalkulierten Erlöse in wenigen Jahren rechnen. Daran teilhaben können auch Kleinanleger: Denn die Sparkasse bringt dafür den „Gelsenkirchener SolarSparkassenbrief“ auf den Markt.



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