


Prof. Dr. Dieter Kohake (l.), Fachbereich Elektrotechnik der Fachhochschule Gelsenkirchen, nahm mit Waldemar Sosna, Firma Eurocon Recklinghausen, die Lieferung unter die Lupe. Aus den gelieferten Einzelteilen wird in den nächsten Wochen die Solaranlage auf den Dächern am Standort Gelsenkirchen zusammengebaut und ans Netz gehen. Foto FHG/MV
Für knapp eine Million Euro -- genau für 980.100 Euro -- werden in den kommenden Tagen Photovoltaikanlagen auf den Dächern der Fachhochschule Gelsenkirchen am Standort Gelsenkirchen sowie an den Abteilungsstandorten Bocholt und Recklinghausen installiert. Den Start macht am morgigen Mittwoch (24.02.2010) die Anlieferung der Anlagen auf dem Dach des Hauptgebäudes der Fachhochschule Gelsenkirchen am Standort Neidenburger Straße 43 in Gelsenkirchen-Buer. Das Geld für die neuen Stromgewinnungsanlagen aus Sonnenlicht kommt aus dem 464 Millionen Euro umfassenden Konjunkturpaket II für dringende Neubau- und Sanierungsmaßnahmen der Hochschulen, Universitätskliniken, Studentenwohnheime und außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen. Das Land NRW beteiligt sich an dem Paket mit 116 Millionen Euro. In Gelsenkirchen werden über 800 Quadratmeter Modulfläche montiert. Das entspricht der elektrischen Versorgung von rund 25 Vierpersonenhaushalten. In Bocholt folgen knapp 400 Quadratmeter, in Recklinghausen fast 700 Quadratmeter photovoltaischer Nutzfläche. Die belegte Dachfläche ist etwa dreimal so groß wie die Modulfläche, da die Module auf den Flachdächern zur besseren Nutzung der Sonnenkraft mit einem Winkel von 30 Grad aufgebaut werden. Deshalb benötigen sie Abstand zueinander, um sich nicht gegenseitig im Licht zu stehen.
In Gelsenkirchen schweben die Photovoltaikanlagen zur Nutzung des Sonnenlichts für die Stromgewinnung per Kran auf das Dach. Dort und auf anderen Dächern stehen bereits photovoltaische Elemente, allerdings nur im Umfang von rund zehn Prozent der jetzt neu installierten Module. Die Anlagen, in denen Module verschiedener Hersteller parallel Verwendung finden, werden auch in Forschung und Lehre eingesetzt, so Prof. Dr.
Michael Brodmann, Vizepräsident für Forschung und Entwicklung: "Die Photovoltaik-Anlage wird eine wichtige Grundlage für intensive Forschungsarbeiten des Energie-Instituts der Fachhochschule Gelsenkirchen im Bereich der regenerativen Energien bilden."
Termin: Um Ihnen als Medienvertreter eine unmittelbare Berichterstattung zu ermöglichen, lädt die Fachhochschule Gelsenkirchen Sie ein, dazu zu kommen, wenn die Anlagen vom Kran aufs Dach transportiert werden:
Krantransport von Photovoltaikanlagen
Mittwoch, 24.02.2010, ab ca. 10:00 Uhr
Hochschulstandort Neidenburger Straße 43 in Gelsenkirchen-Buer.
Sofern Sie diesen Termin wahrnehmen möchten, melden Sie sich bei der Pressestelle der Fachhochschule unter Telefon 0209-9596-464 an.