


Oskar Greifenberg (Bildmitte) hat die neue Heizungspumpe gewonnen. Raimund Sauer, von der Firma Grundfos (links im Bild) gratuliert. Guido Kronert, von der VWT Versorgung Wärme Technik GmbH, (rechts im Bild) sorgt für den Einbau im Heizungskeller (Bild unten).

Der Hauptgewinn wurde heute auf der Stelle in den Keller verbannt – und zwar in den Heizungskeller. Bei den glücklichen Gewinnern des Wettbewerbs „Wer hat die älteste Heizungspumpe?“, den die Zukunftsinitiative Gelsenkirchen 2020 ausgerufen hatte, wurde ein 37 Jahre alter Stromfresser jetzt kostenlos durch eine nagelneue Hocheffizienzpumpe ersetzt. „Der Stromverbrauch der neuen Pumpe ist bis zu acht mal niedriger, was beachtlich ist, zumal alte Pumpen im Schnitt mehr Strom brauchen als ein Elektroherd, Kühlschrank oder Wäschetrockner“, erklärte Corinna Arent, Projektmanagerin der Zukunftsinitiative 2020, bei der Austauschaktion in einem Einfamilienreihenendhaus Baujahr 1962 in Gelsenkirchen- Hüllen.
Insgesamt hatten sich 14 Gelsenkirchener an dem Wettbewerb beteiligt. Die meisten Teilnehmer bewarben sich mit Pumpen aus den 70er und 80er Jahren. Die „Gewinnerpumpe“ vom Februar 1973 siegte mit knappem Vorsprung, dicht gefolgt von einer Pumpe ebenfalls aus dem Jahr 73 und einer Pumpe von 1974. Oskar Greifenberg (52) kann sich nun nicht nur über die von der Firma Grundfos für den Wettbewerb gestiftete Hochleistungspumpe ALPHA2 freuen, die ohne weitere Kosten durch die Firma VWT Versorgung Wärme Technik GmbH eingebaut wird, sondern auch auf zukünftig geringere Stromrechnungen. Während die alte Pumpe mit einer Leistung von 40 Watt arbeitete, kommt die Hocheffizienzpumpe der Energieeffizienzklasse A auf Grund der modernen Technik mit ca. 5 Watt aus. Alte Heizungspumpen benötigen nicht nur mehr Strom, sie pumpen oft 6.000 Stunden im Jahr mit konstant hoher Leistung Wasser durch die Heizungsrohre, unabhängig vom tatsächlichen Bedarf. Moderne geregelte Pumpen erkennen dagegen den tatsächlichen Heizbedarf und passen automatisch Leistung und Wasserdruck an. Damit entlasten sie auch das Klima: An jedem Tag, an dem die Pumpe läuft, werden statt 0,6 kg CO2 nur noch ca. 0,07 kg erzeugt.
Alle Wettbewerbsteilnehmer wurden über die Sparmöglichkeiten durch Heizungsmodernisierung informiert. Wer das Ende der Heizungsperiode für einen Austausch nutzen möchte, findet die Informationen auch im Internet unter www.alt-bau-neu.de/gelsenkirchen.
(Presseinformation, Gelsenkirchen, 24. Juni 2010)
Weitere Informationen: Zukunftsinitiative Gelsenkirchen 2020, Corinna Arent, 0209-167 1010
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